Ausgangs- und Zielpunkt jeder Gedankenreise ist das eigene Selbst. Die Wahrnehmung von allem geschieht durch mich selbst. Ich filtere gemäß meiner Gedankenformen, arrangiere, sortiere, systematisiere, ordne, beherrsche mein Verhalten auch dann, wenn es im Sinne der gedanklichen Prägungen anderer chaotisch erscheint.

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Ein heißer Tag. Das gelbe Postauto fährt, wie an jedem Werktag, von Haus zu Haus. In brütender Hitze. In südlichen Ländern wäre jetzt Zeit für eine Siesta. Der Deutsche wartet. Auf seine Post. Auf die Bahn. Und meckert. Wenn sie pünktlich kommt. Nach Plan. Und wenn nicht. Er meckert. Er liebt das Meckern. Im Kopf ist alles durchgetaktet. Jeder Ton programmiert. Auch die Abweichungen als Möglichkeit integriert. Er ist gefasst. Auf alles. E-Musik. U-Musik. Programm-Musik.

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