Die Wahrnehmung der Unschuld eines jeden Moments aus der Tiefe bodenlosen Empfindens vernagelt sich der denkende Mensch selbst. Das sprichwörtliche Brett vor dem Kopf verbildlicht die massive Verdichtung geistiger Regungen. Dann pocht der im Glauben Halt Suchende auf sein Recht, koste es, was es wolle.

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Wer aus der Seele heraus lebt, muss sich nicht (künstlich) abgrenzen. Es braucht weder Abwehr noch Angriff, um wahrhaftig zu sein, zu existieren als ganzes reines Wesen. Jede vom Verstand dominierte Berechnung, Rechtfertigung, taktische Planung, Verwaltung mündet in destruktiven Handlungen.

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Ausgangs- und Zielpunkt jeder Gedankenreise ist das eigene Selbst. Die Wahrnehmung von allem geschieht durch mich selbst. Ich filtere gemäß meiner Gedankenformen, arrangiere, sortiere, systematisiere, ordne, beherrsche mein Verhalten auch dann, wenn es im Sinne der gedanklichen Prägungen anderer chaotisch erscheint.

Weiterlesen: Selbstwert

Ein heißer Tag. Das gelbe Postauto fährt, wie an jedem Werktag, von Haus zu Haus. In brütender Hitze. In südlichen Ländern wäre jetzt Zeit für eine Siesta. Der Deutsche wartet. Auf seine Post. Auf die Bahn. Und meckert. Wenn sie pünktlich kommt. Nach Plan. Und wenn nicht. Er meckert. Er liebt das Meckern. Im Kopf ist alles durchgetaktet. Jeder Ton programmiert. Auch die Abweichungen als Möglichkeit integriert. Er ist gefasst. Auf alles. E-Musik. U-Musik. Programm-Musik.

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