Worte
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Ich sitze in einem Cafe. In der oberen Etage ist es – fast – menschenleer. Zwei Teenager-Mädchen füllen den akustischen Raum mit ihren Stimmen. Ein Smartphone dient als Vorlage für ihre Kommentare. Meine Stimmung wandelt sich von freudig in genervt. Genießen wollte ich den Augenblick des Hierseins mit saftigem Kuchen und aromatisch duftendem Kaffee Americano. Der aufgedrehte Tonfall, begleitet von lautem, hämisch wirkendem Lachen, weckt meine Fantasie. Über was machen sich die beiden lustig? Den Schaden anderer? Ihr Aussehen? Posen? Fratzen? Missgeschicke?
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Der Seele auf den Grund zu gehen, ist gleich dem Tauchen nach dem Stein der Weisen in einem bodenlosen Meer ewiger Tiefe.
Die Gedanken sind so frei, dass jeder sie hören kann und muss. Niemand ist auserwählt, von Gottes Gesetzen ausgeschlossen zu sein. Weder Einzelne und schon gar keine Völker oder Staaten.
Bist du ein aufmerksamer Leser? Was klebt an den Zeichenformationen, die ich hier präsentiere?
Gott ist kein Reiseführer mit einem Schild in der Hand, dem seine Schäflein zu folgen hätten.
Es gibt immer mehr als das, was du wahrnimmst. Der Dirigent des universalen Orchesters, in dem du mitwirkst, weckt deine Aufmerksamkeit durch Gesten.
Das Andere ändert nichts. Du kannst darauf lauern bis in alle Ewigkeit. Es wird nichts ändern.
Unsere Seele ist tief. Wir sind tief. Wir sind mehr Raum als Zeit und beides nicht wirklich.
Wie entstehen Egos? Jene abgekapselten Gestalten, die ihr künstliches Ich erhalten, indem sie der wahren Liebe widerstehen?
Dualität existiert nur in Gedanken, durch das Nach-, Vor- und Überdenken von Gedanken, signalisiert durch Gefühle der Unsicherheit.
Denken aus dem Sein ist ohne Gewicht, weder schwer noch leicht, niemand kann es reflektieren.
Was du bist, das ist alles.