Liebe
Emotionen lassen sich nicht mit technischen Geräten messen. Der Mensch orientiert sich an den körperlichen Regungen und Bewegungen. Gehirnströme, Herzfrequenz und Blutdruck sind lediglich Symptome physischer Erregungen, Outputs von Inputs.
Dämonen sind durch Emotionen gespeicherte Bilder. Sie können eindeutig persönlich sein oder subtil maskiert auftreten wie in einer Karnevalszeremonie. In jedem Fall beruhen sie auf wahren Erlebnissen.
Wie kommen die Dämonen in die menschliche Psyche? Durch Menschen. Menschen, denen ein ungeborenes Kind anvertraut wurde. Um ihm sein Leben zu schenken. Menschen, die ihrerseits einem Menschen anvertraut waren, dass ihnen ihr Leben geschenkt würde. Um sie in Freiheit zu begleiten, sie zu lehren, ihr Leben zu genießen, die Schönheit der göttlichen Schöpfung zu entdecken durch Erforschung der Welt und damit sich selbst. Den eigenen Körper. Die eigenen Sinne. Fühlend. Tastend. Spürend.
Die Filmsequenzen der Falschspieler, Illusionisten, Hexen und Magier sind in die Gehirne gepflanzt wie sich selbst entpackende Programmdateien, getriggert durch suggestive Impulsgebung zur Herstellung einer Onlineverbindung zum kollektiven Speichernetz lebensfeindlicher Informationen. Es braucht keinen Chip, um den Menschen fremdzubestimmen. Einzig die Dummheit, das Nichtwissen um die Macht der Gedanken gekoppelt an erlebte Emotionen, pflegt die Versklavung des Menschen im Dornröschenschlaf.
Liebe bedürfte keiner Worte, wenn es nicht so viele Widerworte gäbe, in die Welt gesetzt von jenen, die der Prostitution verfallen sind.
Ein wahrhaft Liebender ist sich selbst genug. Zwei wahrhaft Liebende sind sich selbst genug. Sie sind Solisten, ganz im eigenen Bewusstsein umhüllt in vollkommener Obhut ihrer eigenen Aufmerksamkeit.
Wahre Erotik geschieht im Geborgenen, Geheimnisvollen. Im Mit-sich-selbst-eins-Sein. Rein und frei von Emotionen.
Niemand kann aus seiner Haut. Um dieser Erkenntnis zu entgehen, kleiden die Menschen sich in fremden Häuten. Von Schlangen, Tigern, Rindern, Raupen, Schafen geschmückt mit Federn gerupfter Vögel.
Wer Frieden sucht, ohne den Krieg in sich selbst wahrzunehmen, braucht ein Feindbild, sei es links, sei es rechts, sei es blau, sei es grün, grau oder kariert.
Wenn uns der Glaube nicht im Weg stünde, dass wir etwas nicht können, könnten wir es.
Die Dummen gehen den Weg des Hasses, die Weisen den Weg der Liebe.
Alles ist Spiel. Sein Zurschaustellen macht es zum bitteren Ernst.