Olaf, Karl, Annalena, Robert, Christian … wie sie alle heißen mögen, die Kinder von damals, welche sich mit Etiketten, Äußerlichkeiten identifizierten, da ihr wahres Selbst sich nicht ins Leben wagte.

Ich erinnere mich noch gut an das Ende der Grundschulzeit meiner Tochter, als es darum ging, die Kinder auf verschiedene Schulformen zu verteilen, wie sehr manche (vielleicht auch ein paar mehr oder gar die meisten) Eltern (hier waren meist die Mütter vertreten) ihr Selbstwertgefühl von den Leistungen ihres Kindes und den Empfehlungen der Klassenlehrer abhängig machten.

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„Olli Dick“, der Partner von „Stan Doof“, spielte Ukulele. Der Olli von heute spielt Kanzler.

„»Wir sind ein Land, in dem sich die allermeisten an Gesetze halten«, sagte er. »Wir halten vor roten Ampeln an. Wir achten die Verkehrsregeln. Nicht, weil uns überall gleich die Polizei kontrolliert. Sondern weil es zu unserer Natur gehört, dass wir uns an solche Regeln halten.«“

https://www.spiegel.de/politik/deutschland/olaf-scholz-bundeskanzler-will-keine-roten-linien-im-kampf-gegen-corona-a-57506b74-0458-4928-a579-a2ec588fa5d2

Vor einer roten Ampel zu halten, ist dem Menschen nicht in die Wiege gelegt. Ich erinnere mich noch daran, dass meine Mutter außer sich vor Angst war, weil ich als junges Grundschulkind, ohne nach rechts und links zu schauen über die Straße ging, um wohlbehalten auf der anderen Seite anzukommen.

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