Ich vermisse nichts. Wie betäubt liege ich da und will alles vergessen, was mich bewegt, vor- oder zurückzudenken, abzulenken von dem, was ist, jetzt, immer nur jetzt, wann sonst? Morgen? Das Morgen kenne ich nicht. Nur die Sorgen, die es mir bereitet, wenn ich es aus dem zu schöpfen suche, was ich gespeichert habe in meinem Hirn: Bilder, Rechnungen, Ermahnungen, Drohungen, Erinnerungen an Menschen, die etwas von mir wollen, gegen mich wollen, die wollen und wollen, bedürftig, dass ich etwas zu tun hätte, zu bieten, ihnen als Objekt zu dienen, ihr Leben zu bereichern, gebraucht zu werden – missbraucht.

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Mein Same

Ob ich etwas gegen den wahrhaftigen Willen eines anderen tue, lässt sich nicht mit gesetzlichen Regeln, Unterschriften, notariell beglaubigten Verträgen, Verfügungen, „Vorsorgevollmachten“ kontrollieren.

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Das lange und intensiv verdrängte wahre Ich lässt sich nicht mit Süßigkeiten aus der Reserve locken. Die geballte angestaute Wucht blockierter Ich-Energie befindet sich in einem bombensicheren Bunker. Ihn von außen mit Schmetterlingen und Blümchen zu bemalen, erfreut die Verpackungskünstler, Maskenbildner und Modedesigner.

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Sitzender Mann

Statt einfach dazusitzen, schauen die Menschen auf kleine und große Bildschirme, Handy, Smartphone, Tablet, PC, TV, in Zeitschriften oder Bücher. Auf diese Weise wirken sie beschäftigt.

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