Liebe Trukies* und Freunde,

in dieser verrückten Zeit, wo sich zwar nach wie vor vieles planen lässt, ohne sich darauf verlassen zu können, dass es so oder anders oder gar nicht kommt, spielen wir wohl alle mehr oder weniger verrückt ... Mein einziger Trost ist, darin einen übergeordneten Sinn zu sehen und stets von Neuem zu suchen, wenn es einem mal wieder zu bunt oder gar schwarz vor den Sinnen wird ... und in der Seele.

Zeit der Veränderung ... und wahrhaftige Veränderung geht immer sehr tief, bis zum Grund und darüber hinaus in den Untergrund und noch weiter und weiter ... dass einem schwindelig werden kann ... aber nicht muss.

Ich lerne immer wieder loszulassen ... all das, was da in meinem Kopf zu rechnen beginnt, um mir diese verrückte Welt zu erklären, die Menschen und ihre Verhaltensweisen. Das, was da in mir wütet, anzunehmen, statt es abzuwehren, es anzuschauen mit dem Ziel, der Intention, etwas Gutes darin zu vermuten, auch und gerade dann, wenn ich es gerade nicht als gut empfinden kann. Und ich bete viel ... zu all den ungreifbaren Kräften, Geistern, zu Gott ... wie auch immer sich das nennen lässt (aber nicht muss) ...

Seit kurzem habe ich eine Schamanentrommel. Die nehme ich zur Hand, um mich zurück in einen natürlichen Rhythmus zu trommeln, meine Gedanken zu lockern und lösen und dann bewusst in eine Richtung zu lenken, die ich erstrebenswert finde: Liebe. Frieden. Verständnis. Offenheit. Sanftheit. Ewigkeit. Vertrauen. Vertrauen. Vertrauen. In die Schöpfung und ihren Ursprung: die Liebe.

Wir Menschen sind verrückte Kreaturen ... was machen wir nicht alles kaputt. Finden oft keinen Ausweg und machen es nur noch schlimmer. Aus einer Mücke lauter Elefanten, die sich gegenseitig wegtrampeln. Wir haben wohl bis heute nicht gelernt, mit uns selbst umzugehen, uns selbst zu managen, uns selbst zu erziehen in Liebe und Zuversicht und Sanftmütigkeit.

Aber aufgeben? Bringt nichts. Denn es gibt kein Ende. Alles ist ewig. Wer jetzt das Handtuch wirft, wird morgen mit einem neuen beschenkt. Warum also so viele Handtücher werfen (und wohin mit all dem abgeworfenen Lumpenkram)? Es reicht doch zunächst das eine, das wir in der Hand halten, um uns den Angstschweiß von der Stirn zu wischen. Und dann tief durchatmen. Stehen bleiben. Nach innen horchen, atmen ... den Körper spüren bis zu den Zehenspitzen ... unsere Verbundenheit mit der Erde. Diesem so wundervollen Planeten!

Wann wir uns wiedersehen? Die Sehnsucht ist ein Spielverderber. Wir sehen uns, wenn wir uns selbst spüren. Indem wir uns selbst sehen, sehen wir jedes menschliche Wesen in seiner wahrhaftigen sanftmütigen Natur. Wir sind immer miteinander verbunden. Trennungen sind Illusionen, die uns Schmerzen zufügen. Also gilt es, die Illusionen zu lösen ... sie als solche zu erkennen ... statt an ihnen festzuhalten und damit an unseren Schmerzen.

Vieles wirkt an der Oberfläche wie reiner Blödsinn ... dieses Hin-und-Her-Geschiebe von Zahlen und Regeln. Doch gerade dieser Blödsinn bewirkt, dass wir in unserem Kopf nicht mehr zuhause sein mögen ... dass wir uns von dem Verhaftetsein im Rationalen lösen und zurück ins Herz, unser wahres Heim gehen. Sich über die Regeln und Unregeln zu ärgern, macht alles nur noch ärger und lässt uns im kalten Kopfrechnen herumirren, um nicht zurückzufinden: in unsere wahre Heimat, das Herz. Im puren Empfinden.

Alles ist. Und im linearen Denken: Alles geht weiter. Doch die Zeit ist nicht alles. Es gibt so viel mehr ... einen unendlichen Raum ... den wir in jedem Moment ergründen können, wenn wir uns von der Uhr lösen, den Maßstäben ... um aufzugehen im Jetzt ... und mit der Schöpfung eins zu sein. Aus und mit und durch sie zu schöpfen, das, was wirklich "zählt" im Leben ... glücklich zu sein!

Die "Corona-Verordnungen" verfolge ich nur noch am Rande. Wie es aktuell aussieht, dürften wir uns frühestens am 25. März wieder zusammenfinden in einem Raum (mit mir "ungeimpfter" Person). Unser Karl, der "Gesundheitsminister", hat schon wieder Verzögerungen verkündet ... er kann halt nicht aus seiner Haut ... Schauen wir mal.

Ich werde auf jeden Fall noch eine Mail schicken, wenn ein Termin mit allergrößter Wahrscheinlichkeit wahrgenommen werden kann, um gemeinsam zu singen und spielen.

Bis dahin: Genießt euch in eurem Innersten! Lernt euch kennen und lieben ... die Vögel, die Sonne, der Wind, die Bäume ... – die Natur hilft uns dabei! Der Frühling!

 

Alles Liebe euch, uns allen

mit immer HERZlichen Grüßen und Wünschen

von mir

Jutta

 

* Trukies: Kurzname für The Rowling Ukes