Alles Geld, das von instabilen, wurzellosen, gespaltenen, unausgeglichenen Menschen verwaltet wird, ist im wahrsten Sinne des Sprich-Wortes zum Fenster rausgeworfen. Gemäß der großen Anzahl heimatloser, dem wahren Selbst abgewandten, zu weit aus dem Fenster gelehnten Suchenden (Süchtigen) wimmelt es nur so von herrenlosen Scheinen, die unsere Gedankenwelt besetzen, belasten, in die Irre führen.

Wer auch immer diesen Scheinen hinterherjagt in dem Glauben, sie würden ihm geben, wovor er virtuos flüchtet, vergeudet seine Lebensenergie, investiert in bodenlose Spekulationen, die keiner soliden Prüfung standhalten.

Jutta Riedel-Henck, 16. November 2021

aus: "Geldwertgefühl". Werk in der Entstehung: 3. Oktober 2021 – ...