Zur Zeit verbreitet sich ein Instagram-Post von Marius Müller-Westernhagen via Twitter, den er selbst mit dem Stichwort „Freiheit“ kommentiert.

Ich habe mich ohnehin gewundert, was sein Song „Freiheit“ auf den „Spaziergängen“ zu suchen hat. Müller-Westernhagen war für mich eh und je der Prototyp eines weinerlichen Muttersöhnchens, der um Aufmerksamkeit buhlt, weil es ihm an innerer Freiheit fehlt. Wenn ich ihn singen höre, vergeht mir meine gute Laune, jeder Ton durch seinen Kehlkopf transportiert deprimierende, runterziehende Schwingungen.

Und die Texte … na ja … na ja … ich glaube, mit „na ja“ ist alles gesagt. Nein – ja – nein – ja …

 

„Ich bin wieder hier
In meinem Revier
War nie wirklich weg
Hab mich nur versteckt
Ich rieche den Dreck
Ich atme tief ein
Und dann bin ich mir sicher
Wieder zu Hause zu sein“

https://musikguru.de/marius-mueller-westernhagen/songtext-wieder-hier-732537.html

 

Seine Fassung von dem Kinderlied „Hänschen klein“.

Freiheit?

Schön wär's!

Jutta Riedel-Henck, 5.2.2022

 

"Oh freedom" (mp3), Gesang, Ukulele, Ukulelen-Bass

http://www.kompost-verlag.de/index.php/lieferbare-titel/noten/liederbuch/46-22-afro-amerikanische-spirituals