Aus dem deutschen Wörterbuch Bd. 15 von Jacob und Wilhelm Grimm, Sp. 2767:

"SCHWURBELN, schwürbeln, verb. neben schwirbeln (sp. 2714): schwirbeln, schwurbeln, schwindlig im kopfe werden, taumeln, in ohnmacht fallen Stalder 2, 365; schwirbeln, schwurbeln, wirbelnd oder in verwirrter menge sich bewegen (z. b. wasser im strudel, bienen im schwarm) Schmeller 2, 647; schwurbln, wirbelnd sich bewegen Lexer 229; sich wirbelnd bewegen, schwindeln, dummes zeug durch einander reden, von dem viel'n red'n schwurb'lt mir mei' kopf. Hügel 147b; schwurbeln, schwirren, wirbeln, sich drehen Kramer Bistritzer dialect 122. schwurweln Liesenberg 213; vgl. noch Frommanns zeitschrift 5, 215 (Iglau): do die feind allenthalben herumb schwürbleten. Aventin bair. chron. 1, 1069, 1. das geschwurbele, geräuschvolles gedränge von menschen Frommanns zeitschrift 5, 213.

SCHWURBLIG, schwurbelig, adj. wirbelnd, verwirrt, taumlig, schwindlig (vergl. das vorhergehende und schwirbelig sp. 2714): es wird einem schwurwelich (z. b. von vielem geschrei, rauch). Frommanns zeitschr. 6, 174 (Egerland), vgl. 2, 238; schwurwelig, wirbelnd, schwindelnd, verwirrt, betrunken. Liesenberg 213"

Quelle: https://woerterbuchnetz.de/?sigle=DWB&lemma=schwurbeln#0

 

 

Moderatorin infolge der Aussage Karl Lauterbachs: "Da muss man jetzt irgendwie, eh, zu dieser späten Stunde seinen Kopf ein bisschen rumwickeln".

 

 

 

 

 

 Jens Spahn über Karl Lauterbach im Jahr 2009:

 

wird fortgesetzt (JRH, 11.1.2022)