Jutta Riedel-Henck ♦ Schulstr. 10 ♦ D–27446 Deinstedt

An die
Regierung der Bundesrepublik Deutschland
c/o Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier
Bundespräsidialamt
Spreeweg 1
10557 Berlin

 

27.12.2021

Sehr geehrter Bundespräsident, sehr geehrte Minister und Regierungsmitglieder und -mitarbeiter!

Gleich vorweg: Ich ziehe das generische Maskulinum vor, denn ich spreche Sie jeweils als Mensch an, unabhängig von Ihrem Geschlecht.

Ich mache mir, wie viele andere Mitmenschen, Sorgen bezüglich der, wie nicht nur mir scheint, die Freiheit missachtenden Maßnahmen, welche offiziell der Eindämmung der Ausbreitung einer Infektionskrankheit gelten, ich nenne an dieser Stelle bewusst keinen Namen für das Virus und seine „Verwandten“.

Infolge meiner Beobachtungen muss ich davon ausgehen, dass Sie aus der Ihnen vertrauten Perspektive nicht wahrnehmen können, dass die wahre Pandemie weitaus gefährlicher ist, als Sie vielleicht annehmen, es sich nicht um einen greifbaren Krankheitserreger handelt, der z. B. mit einer Impfung oder Medikamenten zu besiegen wäre, sondern um eine Glaubens-Krise infolge geistiger Verseuchung.

Wir leben gewissermaßen in einer offenen Psychiatrie. Der oft angeführte Vergleich zur Zeit des Nationalsozialismus ist leider, leider, leider nicht von der Hand zu weisen. Nur: Die Bösen sind keine Minderheit, sondern die große Mehrheit. Minderheiten werden von diesen Mehrheiten benutzt, um das bei sich selbst nicht wahrgenommene Böse auf diese zu projizieren und im Außen zu bekämpfen, um sich der Krankheit im eigenen Selbst nicht bewusst werden zu können oder auch wollen.

Ein Volk „bekommt“ immer die Regierung, die es „verdient“. Die Regierung spiegelt gewissermaßen das Volk.

Es geht in keinem Fall darum, Sündenböcke zu benennen und diese an den Pranger zu stellen. Weder Sie als Regierende noch das Volk als Wähler und Unterstützer der Regierung. Es geht ebenso wenig darum, gegen etwas zu kämpfen. Gegen etwas zu sein, füttert das Unerwünschte mit Energie und potenziert es. Aus Angst vor einem Feind heraus zu handeln, kann nur noch mehr Angst hervorbringen, um den Feind zu stärken. So verhält es sich mit allem! Ausnahmslos. Das Gesetz der Resonanz ist kein esoterischer Firlefanz oder spirituelle Spinnerei. Es liegt allem zu Grunde.

Sie können das ganz wunderbar zurückverfolgen, allein in den letzten zwei Jahren hat sich offenbart, dass alles Dagegen-Kämpfen, Eindämmen-Wollen, Verbieten, Einschränken noch mehr von dem Unerwünschten hervorbringt. Und Sie können das auch noch so weitertreiben, ganz sicher. Um mit 100%iger Sicherheit noch mehr von dem zu ernten, was Sie nicht wünschten und wünschen.

Ich gehe davon aus, dass Sie alle (wie ausnahmslos jeder Mensch) irgendwann einmal voller Idealismus und gutem Willen und Wünschen Ihrer Berufung folgten mit Zielen, die mit Ihrem Herzen eins waren. Für Gerechtigkeit eintreten, Nächstenliebe und und und … Um immer mehr Kompromisse eingegangen zu sein …

Die nun ehemalige Bundeskanzlerin wünschte sich das Lied „Für mich soll's rote Rosen regnen“ von Hildegard Knef als Musik für den „Großen Zapfenstreich“. Ein Lied, das ich auch schon gesungen habe. Es gehört (wie „Du hast den Farbfilm vergessen“) zum Repertoire des von mir ins Leben gerufenen Ukulelenorchesters „The Rowling Ukes“. Da heißt es am Ende:



„Und heute sage ich still, ich sollt
mich fügen, begnügen,
ich kann mich nicht fügen,
kann mich nicht begnügen,
will immer noch siegen,
will alles oder nichts.

Für mich soll's rote Rosen regnen,
mir sollten ganz neue Wunder begegnen,
mich fern vom Alten neu entfalten,
von dem, was erwartet, das meiste halten.
Ich will, ich will ...“



Dabei ertappe ich mich am Ende, dass ich singen will (und es dann auch tue): „Von dem, was erwartet, das wenigste halten.“

Denn: Was erwarten die Menschen? Sie können nur erwarten, was sie bereits kennen, also das Alte, Vergangene. Wenn sich das Alte aber nicht bewährt hat, ich wünsche, dass mir ganz neue Wunder begegnen, steht die Erwartung des Alten dem unbekannten Neuen im Weg, und wir erschaffen, wenn wir diese Erwartungen überwiegend bedienen, das Alte immer und immer und immer wieder „neu“, ohne, dass es wirklich neu ist, d. h. wir verhindern das wahrhaft Neue!

Es ist nett, lieb, die Erwartungen seiner Nächsten zu bedienen, so vermeiden wir Streit, ein Gefühl des Verletztseins … Nur: Wir ändern uns und einander nicht! Wir bewegen uns nicht weiter und fort von dem, was wir verlassen wollen. Das ist eine ungesunde Bequemlichkeit, die früher oder später zu Krankheit führen muss. Und die Spitze solcher Bequemlichkeiten erleben wir aktuell in allerhöchstem Ausmaß! Auf der ganzen Welt! Das ist die eigentliche Pandemie. Eine vom Menschen selbst geschaffene, heraufbeschworene Pandemie.

Jene Menschen, die heute von Ihnen als Regierung als radikale Randgruppen, Minderheiten bezeichnet werden, sind die Unbequemen, die Sie konfrontieren, weil sie FÜR das Leben, FÜR die Gesundheit, FÜR den wahrhaftigen Fortschritt eintreten und sich engagieren! Nicht gegen Sie oder wen auch immer! So wie im Kleinen, in jeder Familie das schwarze Schaf, der ungezogene Lümmel nur deshalb ungezogen ist oder als ungezogen gilt, weil er den Sumpf nicht mehr erträgt und raus will! Und wer aus dem Sumpf aussteigt, muss eine ungeheure Energie aufbringen! Das ist genauso, als ob Sie einer Sekte angehören oder einem Stammtisch von Alkoholikern, von denen keiner von sich glauben oder zugeben würde, Alkoholiker zu sein, zumal diese Droge ja höchste gesellschaftliche Anerkennung genießt.

Wie viele Alkoholiker gibt es in unserem Land? Inklusive Dunkelziffer? Und was macht diese schwere Suchtkrankheit nicht nur mit den Alkoholikern selbst, sondern vor allem mit ihren Angehörigen? Wer es selbst erfahren hat, kennt den Horror mit all seinen Folgen. Ein schreckliches Leben, ein schreckliches langgezogenes Sterben über Jahrzehnte auf Raten … Und das ist nur eine von vielen weiteren schrecklichen Suchtkrankheiten.

Der Arzt, Psychiater, Psychoanalytiker und Forscher Wilhelm Reich (1897–1957) sprach von einer emotionalen Pest.

Jetzt werden alle Augen auf ein Virus gerichtet, um von dieser wahrhaftigen psychischen Pest abzulenken. Das mag zunächst ein wenig Erleichterung gebracht haben. Nur: Wenn diese kleine Lücke nicht genutzt wird, um sich den wahrhaftigen Problemen zuzuwenden, dann werden wir ein einziges Horrorszenario erleben in der nahen und, wenn es eine solche dann überhaupt noch gibt, langfristigen Zukunft.

Liebe Regierende: Es geht nicht um mehr Pflegekräfte, mehr Impfungen, mehr Geld! Es geht um die Psyche aller Menschen, jedes einzelnen Lebewesens! Um Ihre Psyche ebenso wie um die Psyche aller anderen! Muss ich Ihnen das sagen? Sie werden doch selbst wissen, wie es um Sie und Ihre Psyche steht! Das sieht doch ein jedes wachsames Auge! Es handelt sich um eine dauerstressbedingte Demenz, die alle betrifft, nicht nur ein paar Alte in Pflegeheimen. Das ist alles kein Geheimnis, es gibt genügend wissenschaftliche Erkenntnisse zu alledem, die solche Zusammenhänge offenlegen. Nur: Wer, bitte schön, nimmt sich Zeit und Raum, sich dem auch wirklich zu widmen und daraus Konsequenzen zu ziehen? Das tun Einzelne, Minderheiten, ich tue das. Aber die Mehrheit ist davon weit entfernt. Wie auch Sie als Regierende davon weit entfernt sind. Leider. Leider. Leider! Es gibt so viele wegweisende wunderbare hoffnungsvolle Erkenntnisse!!!!!!!!!!!! Sie können davon nicht wissen, denn dann würden Sie so, wie Sie aktuell auftreten, reden und handeln, nicht auftreten, reden und handeln können.

Nur: Wie erreicht man Sie? Wie erreicht man all die anderen? Wir, die vermeintlich radikalen bösen Minderheiten, werden ja bekämpft. Wir müssen einen so enormen Hass und Druck aushalten! Aber glauben Sie nicht, dass wir uns deshalb unterwerfen. Warum sollten wir? Wer die Wahrheit lebt, das Neue zulässt, wird das alles überleben. Nur Sie und viele andere werden es nicht überleben. Und ich denke, das spüren Sie, das spüren viele, deshalb haben Sie ja auch solche Angst, um von der Angst getrieben in den Kampf zu ziehen, „rote Linien“ zu überschreiten, Übergriffe zu legalisieren, jegliche Moral über den Haufen werfend. Das ist katastrophal. Und jeder wird das ernten, was er sät.

Wenn (nicht nur) ich Ihnen also schreibe, Sie zu wecken versuche, dann aus dem schlichten einfachen Grund, Ihnen Ihr Leben zu retten! Und damit auch dem Volk die Chance zu geben, der Mehrheit, zur Besinnung zu kommen und aufzuwachen aus diesem realen Albtraum.

Dieses Virus, welches mit einem Namen in aller Munde ist, ist lächerlich im Vergleich zu der aktuell wütenden Massenpsychose! In welcher Sie als Regierung eine treibende Rolle spielen.

Zur Verbreitung tragen die Massenmedien bei, die von Ihnen bedient werden. Verstrickt mit mafiös manipulativen Machenschaften einer Pharma-Industrie als Drogenlieferant, von denen sich eine Regierung verführen lässt, das ist ein offenes Geheimnis, also keines. Und warum? Weil Angst die treibende Kraft allen Übels ist.

Ich glaube an das Gute! Immer und überall. Auch in Ihnen! Es ist aber notwendig, dass Sie sich wirklich Zeit nehmen, gerade jene anzuhören, die von Ihnen ausgegrenzt wurden. Da muss ich keine Namen nennen, denn das wissen Sie alles selbst. Sie grenzen die wahrhaft guten Geister aus und machen sie zu Sündenböcken. Das ist eine Autoimmunreaktion. Genauso, als wenn Eltern ihr „missratenes“ Kind verdammen oder gar töten. Weil es aus dem Sumpf aussteigen will, um vorauszugehen: für das Leben, die Liebe aller!

Nehmen Sie sich das und noch viel mehr zu Herzen! Denn es sind die Herzen, die leiden! Ohne Herzen gibt es kein Leben. Die Welt sollte von Herzen regiert werden! Auch Sie haben Herzen! Machen Sie bitte Gebrauch davon!

Danke!

Mit HERZlichen Grüßen

Jutta Riedel-Henck

 

 

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