Olaf, Karl, Annalena, Robert, Christian … wie sie alle heißen mögen, die Kinder von damals, welche sich mit Etiketten, Äußerlichkeiten identifizierten, da ihr wahres Selbst sich nicht ins Leben wagte.

Ich erinnere mich noch gut an das Ende der Grundschulzeit meiner Tochter, als es darum ging, die Kinder auf verschiedene Schulformen zu verteilen, wie sehr manche (vielleicht auch ein paar mehr oder gar die meisten) Eltern (hier waren meist die Mütter vertreten) ihr Selbstwertgefühl von den Leistungen ihres Kindes und den Empfehlungen der Klassenlehrer abhängig machten.

Heute wirkt das Impfzertifikat wie ein Empfehlungsschreiben des Schuldirektors. Doppelt geimpft und geboostert darf aufs Gymnasium. Doppelt geimpft, aber Booster ablehnend, geht auf die Realschule. Einmal geimpft bekommt eine Hauptschulempfehlung. Die Ungeimpften landen in der Sonderschule oder einem Heim für Schwererziehbare.

Das ist logisch, wenn man sich allein den Wikipedia-Eintrag für Karl Lauterbach anschaut. Sohn einer Arbeiterfamilie, der trotz „sehr guter Leistungen in der Grundschule [...] nur eine Hauptschulempfehlung“ erhielt, „was er später als eine Diskriminierung aufgrund seiner familiären Herkunft begriff“.

Warum Diskriminierung? Sind Arbeiter denn weniger wert? Ist die Hauptschule eine schlechtere Schule als das Gymnasium?

Ich behaupte: Nein! Vielleicht ist es sogar anders herum, und die mieseste Schulform ist das Gymnasium. Weil die Kinder dort vom Leben entfremdet fern jeglicher Praxisbezogenheit der Bodenhaftung und Erdung beraubt werden, um die Klugscheißer-Ballons gesellschaftlich anerkannter Hirnakrobaten mit Intelligenzfürzen aufzublasen und sich im Hochstapeln gegenseitig zu überbieten.

So kam es, wie es kommen musste: Die aktuell „Regierenden“ entpuppen sich als die erfolgreichsten Hochstapler aller Zeiten. Wer ihnen glaubt, will es offenbar nicht anders. So wie die stolzen Eltern von Olaf:

 

»"Es ist schon etwas Erhebendes, ein Glücksgefühl. Er hat mir schon mit zwölf gesagt, dass er Bundeskanzler werden will", betonte der 86-Jährige. Zudem fügte er an: "Ich habe ihm gesagt: Vor 63 Jahren habe ich darauf aufgepasst, dass du nicht aus dem Wagen fällst. Jetzt triffst du dich mit den Großen der Welt. Da siehst du, wie weit du gekommen bist." In den Worten von Gerhard Scholz schwingt eindeutig großer Stolz mit.

"Der Bundeskanzler verdient am wenigsten"

Auch über die Schulzeit seines Sohnes geriet Gerhard Scholz offenbar ins Plaudern: "Olaf musste nie lernen, dem ist das zugeflogen. Seine Brüder hat das sehr geärgert." Als Kind sei der neue Kanzler gar ein "Besserwisser" gewesen und konnte im Lateinunterricht offenbar sogar die Lehrer belehren. Dennoch sind heute alle drei Söhne von Gerhard und Christel Scholz beruflich erfolgreich. "Der Bundeskanzler verdient am wenigsten", so Vater Scholz über Olaf Scholz, den ältesten der drei Söhne.«

https://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/parteien/id_91286724/olaf-scholz-vater-er-hat-schon-mit-zwoelf-gesagt-dass-er-kanzler-werden-will-.html

 

Erfolgreich worin? Erfolg ist nichts anderes als die Folge von etwas, was auch immer dieses Etwas sein mag. Ein Ziel, eine Intention … Die Katze ist erfolgreich, wenn sie eine Maus gefangen hat. Der Maurer ist erfolgreich, wenn er einen Stein auf den anderen gesetzt hat. Vater Scholz vergleicht den Erfolg seiner drei Söhne offenbar bezüglich der Höhe ihrer „Verdienste“ (finanzielle Einkünfte).

Man „müsse mit Psychologen und Ökonomen reden“ äußerte sich Karl Lauterbach hinsichtlich der geplanten Verhängung von Bußgeldern für Impfverweigerer, „ab wann Strafen eine Wirkung erzielen“. https://www.zeit.de/news/2021-12/10/lauterbach-zur-impfpflicht-ins-gefaengnis-muss-niemand

Meine Empfehlung: Die Impfkampagne ersetzen durch eine Psychotherapie-Kampagne für alle offensichtlich narzisstisch gekränkten, verletzten, gestörten und damit zugleich die seelische Gesundheit aller gefährdenden Regierungsmitglieder.

Jutta Riedel-Henck, 15.12.2021