Jutta Riedel-Henck

Sabo Tage

Die Selbstsabotage in einer endlos langen Story, auf der Suche nach Verbündeten, statt nach Lösung und Veränderung, verstrickt in Kontrollmustern, die Umwelt zu manipulieren, stolz die selbst gepflegte Blindheit zu verteidigen, ihr zum Opfer zu werden, Opfer zu sein vor anderen, Schuld im Außen, Verantwortung übertragend, unmündig bleibend für das eigene Sein – und doch selbst geschaffen, die Lebensgeschichte des Menschen, an dem sich jeder Helfer die Zähne ausbeißt.

Und wehe dem, der erkennt und sich diesem sinnlosen Krampf entzieht! Gespiegelt will er sein, der Bock – Narziss ohne Mut zum Untergang.