Klimakterium

Klimawandel, Klimawandel, Klimawandel ... wohin ich auch klicke und in Zeitschriften blicke, fühle ich mich von Panikmache und Informationsfülle zugeschüttet, um schneller denn je weg- und umzuschalten.

Dass Schüler lieber demonstrieren als in der Schule verpflichtet zu sein, unnützes Zeug zu „lernen“, kann ich bestens nachempfinden. Meinetwegen sollen sie jeden Tag in den Schulstreik treten, denn diese Schule macht aus Menschen unmündige Cheese-Bürger.

Sich in maßlosem Konsum zu verlieren, ist die Folge solcher Pflicht-Zensuren-Schikane-Schul-Verblödung.

Wer etwas an diesem seelenfeindlichen Klima ändern will, muss bei sich selbst anfangen!

Stattdessen werden Zahlen aufgetischt, Studienergebnisse, Drohungen ausgesprochen, Weltuntergangs-Szenarien fantasiert. Das schafft einen Klimawandel im Inneren der Menschen, die vor sich selbst davon laufen, süchtig durch die Gegend reisen, sich lauter unwichtiges Zeugs anschaffen und wieder wegschmeißen, treiben lassen von diesem, dann von jenem, pro und contra, vor und zurück, gut und böse.

Die so Agierenden projizieren ihre eigenen Erwärmungen, angestaute Energien in die Welt, von inneren Hitzewallungen getrieben.

Einfach mal stehen bleiben! Handy ausschalten, sich zurückziehen ... nach innen wenden ... sich an der menschlichen Natur erfreuen, d. h. sich selbst ... und dies zur täglichen Routine machen! Die Energie fließt dann von ganz allein!

 

Jutta Riedel-Henck, 6. Juli 2019

 

Mein inneres Land