Jutta Riedel-Henck

Immer wieder

Wie war das mit dem Weihnachtsmann,
dem Christkind und Gebeten,
dem Tannenbaum und all dem Kram,
den vielen Lichterketten?

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Daumen runter

Das Wetter ist mies,
sie gehn mir alle auf den Keks,
die ganze Welt ist fies zu mir.
Ich klick mich durch die Foren,
was ham die da bloß verloren,
diese abgeleckten Affen
wolln, dass ich sie begaffe,

ihre Filmchen präsentieren,
über alle triumphieren,
doch sie werden sich blamieren,
meine Knarre ist die Maus:

Daumen runter!
Das Spiel ist aus!

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Sei froh!

Oh, oh – oh, oh, – oh, oh, sei froh!
Oh, oh – oh, oh, – oh, oh, sei froh!

Nimm dir diesen Augenblick,
es gibt kein Vor und kein Zurück!
Öffne dir mit einem Klick
die Tür zu deinem Glück!

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Nichts

Mal ein Lied schreiben
in die Zeilen schweigen
was sich zwischen ihnen
aus der Tiefe wagt

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Ein Lied

So weht ein Lied mir ins Gesicht
mit all den zarten Federbildern
mal ich daraus ein Gedicht
mir zugewandt

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Wege

Wie ein Vogel singt
und die Buschharfe klingt,
weiß kein Wort dir je zu sagen.

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Führerlos

Führerlos –
das Auto fährt an mir vorbei –
wohin bloß?
Die Richtung scheint ihm einerlei.

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Mafia

Spiel mit,
wenn du leben willst,
egal, wie dumm und dreist dein Tun im Sand vereist.
Die Mafia hat kein Gesicht,
besticht dich namenlos durch Angst,
die in deiner Seele sitzt –
vorgaukelnd, du seist unnütz,
wertlos wie ein Blatt im Wind,
das heimatlos im Nichts verschwimmt.

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