Jutta Riedel-Henck

Verloren

Der Nebel ist verzogen
verzogen wie ein Kind
Ich singe meine Worte
in den Wind

Die Blätter unbeschrieben
dafür schon bald verwelkt
für alles und für nichts
was niemals zählt

Den Sinn vergeblich suchend
der Sinne viel zu viel
zu spüren dieses Leben
mit dem Tod

Die Wette ist verloren
der Zeit in Ewigkeit
am Anfang war das Ende
umsonst der ganze Streit

Jutta Riedel-Henck, 29.9.2007