Jutta Riedel-Henck

Spaziergang

Kleine Steine am Wegesrand,

Scherben unter den Schuh’n.

Glas versteckt sich im grauen Sand,

Stücke aus Porzellan.

Wer hat euch in der Hand gehabt,

Puzzleteile des Lebens,

hat aus euch Wein und Tee geschlürft

und Geschichten erzählt?

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Zurück zu mir

Ver-(G)-lor’n die (Em) Zeit

der (Am) Heiter-(D)-keit

durch (Bm7) Grübe-(Em)-lei’n

mir (Am7) fremder Lebens-(Dsus2)-wel-(D)-ten.

Ver-(G)-wirrter (Em) Geist,

der (Am) glaubt, ich (D) weiß

den (Bm7) Weg zu-(Em)-rück

zu (Am7) seiner (Dsus2) Hei-(D)-mat (G) Glück.

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Geld

»Alles dreht sich nur um das Eine!«  

1. Das schnöde (F#m) Geld, – ver-(Dm6)-dienst du es,

misst du die (F#m) Tat alsbald in (C#7) Zahlen,

(D7) trennst deine Liebe von den (C#7) Gaben, die nun (F#m) käuflich sind.

 

(F7) Wie deine Seele es ver-(Bb)-neint!

(G7) Dabei ist sie längst ver-(Cm)-eint

mit all den (Fm) Werten, die dein (Cm) Wirken

in den (G7) Taschenrechner (Cm) zwängen

und die (D7) Herzen an den Scheinwerfern er-(G7)-hängen.

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Narziss

Ein Schein wirft
spielt mit dem Licht
im Sog der Gunst
siehst du sie nicht

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Wie es ist

Es ist ok, wie es ist,
ich wünsche, dass du mich vergisst.
Die ich war, vermiss ich nicht,
altes Bild: zerbrich!

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Gott und die Welt

Wenn ich manchmal oder oft oder immer daran denk,

dass ich mit der Hilfe Gottes

meine Lebensreise lenk,

frag ich nicht nach seinem Namen,

ob er Frau ist oder Mann,

seh ich keine Wolke Sieben,

keinen streng geheimen Plan;

spür nur einfach diese Wärme

und die Selbstverständlichkeit

der alltäglichen Geschenke,

auch wenn mich nicht alles freut.

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Ver-s-uchung

Ich weiß nicht, was ich machen soll,
bin unentschieden und auch voll
von Wünschen, dem, was ich nicht will,
mein Kopf gelähmt und doch nicht still.

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